Die Kinder nicht um den Glauben bringen

 |  Martin Eisele-Remppis  |  Gesamtkirchengemeinde
Taufe

Die Kinder nicht um den Glauben bringen – die Folgen der Pandemie

Zwei Jahre sind für Erwachsene eine lange, aber eine überschaubare Zeit. Für Kinder sind zwei Jahre eine halbe Ewigkeit. Ein Kind, das heute fünf Jahre alt wird, erinnert sich nur noch vage an eine Zeit vor Corona!
Die Kinder mussten wegen Corona viele Einschränkungen hinnehmen. Manches, was wir Eltern den Kindern sehr gern mitgegeben oder gezeigt hätten, mussten wir auf später verschieben.

So hatten viele Eltern auch die Taufen ihrer Kinder schweren Herzens verschoben. Umso schöner ist die Nachricht: wir feiern in diesem Sommer richtig viele Taufen! Das ist genau das richtige Zeichen! Das richtige Zeichen für uns Erwachsene, aber vor allem für die Kinder!
Egal ob mit großem Fest für die Familie oder im kleinsten Kreis nur mit den Eltern! Die Kinder taufen, ihnen beim Aufwachsen davon erzählen zu können: das stärkt die Kinder für das Leben!

Dazu gehört auch: viele Kinder haben in den letzten zwei Jahren keine Kindergottesdienste, Kleinkind-Gottesdienste oder Familiengottesdienste erlebt. Manche erinnern sich nicht einmal mehr daran, wie das ist: mit anderen Kindern einen Gottesdienst feiern. Dabei prägen solche guten Erfahrungen das Vertrauen von Menschen. Gottvertrauen stärkt, Gottvertrauen tut gut, macht widerstandsfähig. Und das brauchen Kinder für die Zukunft, die auch Krisen mit sich bringen wird.

In den nächsten Monaten gestalten die Kinderkirch-Teams regelmäßig Kindergottesdienste und Gottesdienste für die Kleinen. Geben Sie Ihren Kindern die Chance, das zu erleben und im Glauben zu wachsen. Nutzen Sie die Möglichkeit, den Kindern so etwas Schönes mitzugeben.

Ihr Pfarrer Spaeth


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